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USA
Planung und Anreise

Nun endlich hatte ich mich entschlossen im Herbst 2016 eine Reise in den Südwesten der USA zu machen. Schon lange hatte ich den Wunsch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten
zu besuchen. Ich wollte die Vorstellung welche ich im Kopf hatte und auch schon oft im Fernsehen oder im Internet gesehen haben, nun live erleben.
Bei meinem ersten Besuch wollte ich möglichst viele Punkte der grandiosen Landschaften besuchen. Städte wie Los Angeles oder San Francisco interessierten mich weniger.
In erster Linie wollte ich möglichst viele National und State Parks besuchen.
Da ich unterwegs flexibel sein mochte, wählte ich als Transportmittel ein Wohnmobil. Da ich alleine reiste reichte mir ein Camper von JUCY. Das ist ein Dodge Grand Caravan,
ausgestattet mit Schlafmöglichkeit in einem aufstellbaren Bett auf dem Dach, eine weitere Schlafmöglichkeit bietet sich im innern, nachdem man umgebaut hat.
Außerdem hat man eine kleine Bordküche im Heck des Fahrzeugs. Hier sind Fotos von meinem Fahrzeug. Weitere Informatioen unter www.jucyusa.com.
Gebucht hatte ich das Fahrzeug online über die Firma CAMPER HERO. Die Buchung, Reservierung, Übergabe, Rückgabe hat hervoragend funktioniert und es gab überhaupt keine Probleme.

                                              

Die gesamte Reise habe ich selbst gebucht. Also keinen Veranstalter eingesetzt.
Den Flug hatte ich bei UNITED AIRLINE gebucht. Von Frankfurt über Washington nach Las Vegas und zurück über Houston nach Frankfurt.
Als Reisezeit hatte ich den Zeitraum vom 03.10.2016  bis 22.10.2016 gewählt, also knapp drei Wochen.

Als Start und Endpunkt hatte ich Las Vegas ausgewählt. Hier konnte ich meinen Camper übernehmen, und Las Vegas lag so zentral, dass ich von hier aus eine Rundreise antreten konnte.
Folgende Besuchsziele legte ich fest:



Das Hotel in Las Vegas bei der Ankunft habe ich von Deutschland aus gebucht. Ausserdem habe ich am Bryce Canyon und am Capitol Reef Park ebenfalls ein Hotel gebucht.
Da es an diesen Plätzen auf Grund der Jahreszeit und der Höhe nachts bereits empfindlich kalt wird, habe ich hier ein Hotel meinem Camper (keine Heizung) vorgezogen.
Alle weiteren Übernachtungen auf der Route hatte ich auf Campingplätzen gemacht. Diese hatte ich entweder ohne Reservierung angefahren bzw. online einen Tag vorher
reservieren lassen. Da ich bereits am Ende der Saison unterwegs war, hat das kein Problem dargestellt. Während der Saison ist eine frühzeitige Reservierung unbedingt notwendig.
Aber Vorsicht es gibt auch viele Plätze welche nicht reserviert werden können. Hier gilt das Prinzip  ''First come - first served'' (Wer zuerst kommt,  bekommt den Platz).
Kleine oder abgelegene Campingplätze besitzen oft keine Rezeption. Hier gibt es zum einchecken einen Automaten oder eine ganz einfache ''Self registration''. Formular ausfüllen,
laut Aushang Dollars und Formular in Briefumschlag, und diesen in einen Briefkasten. Einen Abriss vom Formular am Wagen oder am Platz anbringen - Fertig.
Bei der Suche oder Reservierung eines Campgrounds bzw. RV place (RV steht für registered vehicles), das sind Wohnmobile, muss auf folgendes geachtet werden.
Die jeweils benötigte Ausstattung des Platzes. Grössere Campingplätze haben Stellplätze mit hook-ups sowie full hook ups. Hook-ups haben Wasser und Stromanschluss.
Ein full hook up hat zusätzlich noch eine Abwasser Entsorgung.

Noch ein Tipp: Bei der Planung und Durchführung meiner Reise war der Reiseführer REISE KNOW-HOW USA SÜDWESTEN von Herrn Hans-R.Grundmann und Frau Isabel Synnatschke
sehr hilfreich. In diesem Reiseführer ist wirklich alle Information welche man braucht enthalten. Sehr zu empfehlen.

Nachdem alle Buchungen gemacht und bestätigt waren, begann ich mit den Planungen der Tages Etappen. Das waren theoretische Planungen, da ich das gerne für mich mache und wenn
die Durchführung aufgeht ist das eine tolle Sache. Es ist aber auch klar, dass in der Realität immer Abweichungen vom Plan vorkommen. Es sollte auch nur eine Anlehnung sein.
Manchmal gefiel es mir an einem Ort besonders gut dann blieb ich länger, oder der Ort gefiel mir nicht so, dann kürzte ich ab. Aber wie oben erwähnt, durch meine festgelegte flexible
Reiseart war ja alles möglich und machbar. Der einzige fest geplante Zeitpunkt war die Rückgabe des Camper und mein Rückflug.
Das Wetter machte mir überhaupt keine Probleme, da es von der Ankunft bis zur Rückreise nur sonnig bei angenehmen Temperaturen war. Nur an einem Tag im ARCHES Park war es
bewölkt und ein Gewitter zog knapp vorbei.

Nach den Planungen der Etappen machte ich mir für jeden Park Besuch eine '' To do '' Liste. Da jeder Park über sehr viele Sehenswürdigkeiten und Unternehmungen verfügt, dass man gut und
gerne 1 - 2 Wochen in jedem Park verbringen kann, sollte man seine Highlights im Vorfeld festlegen. Sonst kann es Stress geben. So habe ich mir für jeden Park Wanderungen und
Besichtigungen notiert.
Da ich ja auch Hobby Fotograf bin, musste ich mir auch die jeweils besten Fotospots raussuchen. An welchen Punkten kann man einen tollen Sonnen Aufgang und Untergang
fotografieren. Aber auch hier findet man vor Ort viel überraschendes sowie auch spontane Erlebnisse.

Meine Erfahrung hat gezeigt, dass etwa die Hälfe der im Vorfeld geplanten Punkte auch in real umgesetzt werden konnte. Die andere Hälfte wurde aber bewusst nicht realisiert sondern
durch andere vor Ort getroffene Entscheidungen ersetzt. Das waren oft auch Begegnungen und Besichtigungen welche in keinem Reiseführer standen.
Und das macht die Lebendigkeit und das Abenteuer einer Reise aus.

Geplant war nun alles, so dass meine Reise am 03.10.2016 losgehen konnte.
Wie gesagt der Flug erfolgte von Frankfurt nach Washington. In Washington hatte ich 3 Stunden Aufenthalt, bevor es weiter ging nach Las Vegas. In Las Vegas bin ich am Abend
gegen 21.30 Uhr angekommen. Mit einem Shuttle habe ich mich in mein gebuchtes Hotel Super 8 bringen lassen. Ich hatte dieses einfachere Hotel am Rande von Las Vegas gebucht,
da ich eh nicht geplant hatte an diesem Abend noch etwas in Las Vegas zu unternehmen. Es diente nur zum Schlafen für diese eine Nacht.
Nach dem Frühstück habe ich mich mit dem Taxi an den Ostrand der Stadt am Boulder Highway gelegenen Vermietstation von JUCY CAR bringen lassen.
Dort konnte ich sofort meinen Camper wie bestellt übernehmen. Nach einer ausführlichen Einweisung konnte ich meine Rundreise endlich beginnen.
Als erstes stand aber noch ein Einkauf bei einem Wal Mart an. Ich musste mich ja mit Wasser, Getränken sowie Lebensmittel für die nächsten Tage versorgen.
Nachdem das erledigt war und alles im Camper verstaut war, fuhr ich weiter zu meinem ersten Etappenziel, dem Campingplatz im Statepark VALLEY OF FIRE.
Das waren ca. 60 Meilen  (100 km) zu fahren. Nach circa 2 Stunden war ich da.

Weiter mit der Etappe VALLEY OF FIRE





Leyrer Walter
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